Löt- und Heizlampensammlung

Hier eine Vorstellung ausgewählter Exponate meiner Lötlampensammlung welche ich seit dem Jahr 2000 zusammengetragen habe. Die antiken Stücke wurden nachdem ich sie auf Flohmärkten erworben oder privat erstanden habe alle von mir technisch und optisch restauriert. Auf Originalität wurde dabei größten Wert gelegt. Deswegen habe ich auch die eine oder andere Heizlampe im alten Zustand mit schöner Patina belassen und nur technisch aufgearbeitet. Die Funktion ist bei jeder Lötlampe einwandfrei.


                   

Barthel Modell 312: Gleich 2 mal das höchstseltene Modell 312 von Barthel. Einmal in der großen und einmal in der kleinen Ausgabe für die Lanz Glühkopfbulldogs. Diese Lampen stellen die letzte Entwicklungsstufe der Lanzreihe (26 und 33) von Barthel dar und wurde in nur ganz wenigen Einheiten in Mitte der 50er Jahre gebaut. Da bei Lanz die Produktion der Glühkopfbulldogs eingestellt wurde, bestand nach Heizlampen, von Seiten Lanz als Erstausrüstung gar keine Nachfrage, und bei den Bauern war auch kein großer Bedarf mehr zu decken. Deshalb sind die Lampen dieses Modells aus heutiger Sicht eine gefragte Rarität unter Sammlern. Besonders wenn sie wie die beiden vorgestellten Exponate perfekt erhalten sind und nur ganz wenige Betriebstunden haben. Die größere Lampe ist im top erhaltenen Originalzustand belassen worden, die kleine wurde originalgetreu restauriert. Als sichtbarste Änderung zu den Vorgängermodellen Lanz 26 und 33 ist sicher der hochglanzpolierte Messigbehälter zu nennen. Erst auf den zweiten Blick vermisst man die Füllverschraubung mit dem Sicherheitsventil. Der Behälter ist nun mit einem weich eingelöteten Messingdraht versehen, der bei Überhitzung einschmilzt und somit den Behälterdruck abbaut. Ein Behälterzerknall ist somit nicht mehr möglich.

           

Modellwechsel: Die viele Jahre fast unveränderten 33er und 26er wurden von der Nachfolgergeneration Lanz33/1 und Lanz26/1 abgelöst. In der oberen Hälfte am Brenner und Windschutz unverändert belassen, dafür am Behälter aber stark verändert. Der klassische Holzgriff war bei diesen Modellen verschwunden und einem so genannten Hohlhenkelgriff aus Eisen gewichen. Das Praktische an dieser Änderung war die Unterbringung von Düsenreinigungswerkzeug und Ersatzteilen im Inneren des Griffs. Fortan wurde das Typenschild nicht mehr auf die Behälterwand gelötet, sondern nur noch auf der Innenseite der unteren Griffhalterung angenietet. Die neuen Füllverschraubungen hatten zwar noch das bei 3 bar selbsttätig abblasende Sicherheitsventil, verzichteten aber auf die Zugstange zum Ablassen des Überdrucks, da es durch unsachgemäße Bedienung zu dem einen oder anderen Unfall gekommen war. Im Durchmesser geschrumpft und merklich filigraner waren die neuen Bakelithandräder.


  

Der absolute Klassiker unter Lanzfreunden und Heizlampensammlern  - eine Barthel Lanz 33 in der Vorkriegsausführung mit dem urigen Holzgriff, neben einer nicht minder schönen Lanz 26. Diese Lampe stammt aus dem Bauzeitraum von 1930 bis ca. 1933. Solche Modelle hatten allesamt das Bakellithandrad und wurden bereits vom Werk ab mit der sogenannten Füllverschraubung Nr. 8330 ausgerüstet. Eine Explosion der Heizlampe war nun auch bei unsachgemäßer Behandlung nicht mehr möglich, da das integrierte Sicherheitsventil bei 3 Bar selbsttätig und sicher abbläst. Auch nach der Benutzung kann der Überdruck im Behälter ganz einfach abgelassen werden: Man erfasst den gerillten Stift des Ventils und zieht ihn in die Höhe, bis der Behälter drucklos ist.

   

Barthel Lanz 33-1: Eine Heizlampe aus der Zeit um 1944/45. Gegen Ende des Kriegs verzichtete man sogar beim Brenner auf das damals für Munition sehr begehrte Edelmetall und fertigte diesen aus Eisenguss. Diese waren aus der Not geboren und von schlechter Qualität. Sehr hart und einfach viel zu spröde brachen bei etwas härteren Kontakt, mit einem anderen Gegenstand, ganze Stücke heraus. Bedingt durch den Mangel an qualifizierten Arbeitern in diesen Tagen, ließ die Verarbeitung der übrigen Bauteile auch sehr zu wünschen übrig.

           

Sieht man sich im Internet auf den bekannten Verkaufsseiten um, dann sieht man recht häufig das Modell "Missler" welches von 1936 bis ca 1955 produziert wurde.  Meistens wird das gute Stück noch mit dem Hinweis "Wehrmachtslampe" versehen und bringt dann hin und wieder beachtliche dreistellige Verkaufserlöse ein. Allerdings haben die wenigsten dieser Lampen weder einen Tiger Panzer noch den russischen Winter gesehen. Fast alle dieser angebotenen Lampen waren im privaten Gebrauch und besitzen keine Wehrmachtskennung. Was viele Interessierte nicht wissen, ist die Tatsache, dass es während des 2. Weltkriegs von Barthel ein spezielles Modell für die Wehrmacht gab. Eine längere Brennzeit und eine dazu im Verhältnis gesehene relativ hohe Leistung, waren die Anforderungen der Militärs. Realisiert wurde dies mit einem 1 Liter fassenden Behälter der zudem mit einer hubraumstärkeren Pumpe ausgestatteten war, in Kombination mit dem kleinen Brenner der Lanz26 Reihe. Interessant sind die Bodenprägungen bei diesem Modell „Barthel 343“. Neben dem Eigentumsstempel der Wehrmacht kann man sowohl das Herstellungsjahr als auch das Einsatzgebiet dieser Lampe erlesen.



                        

Selbst bei nur oberflächlicher Betrachtungsweise bleibt einem die auffällige Ähnlichkeit der Hähnel „Traktor“ (ein Vorkriegsmodell) und der Vulcano Alemania „542“ (ein Nachkriegsmodell) nicht verborgen. Bis ins kleinste Detail gleichen sich die beiden 0,75 Liter fassenden Messing-Behälter. Bei den Brennern herrscht ebenfalls eine fast 100 prozentige Übereinstimmung. Die Windschutzhauben von Hähnel und Vulcano gleichen sich ebenfalls 1:1, heben sich aber deutlich von Barthel/Imbert ab. Und generell lässt sich sagen, lange bevor mancher Traktorfreund heutzutage das edle Metall für sich oder besser gesagt für seinen Bulldog entdeckt hat, schien man damals bei Hähnel und Vulcano schon an dem glänzenden Messing gefallen gefunden zu haben: die Anwärmschale, sogar die Spindel, eigentlich die komplette Lampe (bis auf das Bakelithandrad und den Hohlhenkelgriff) wurden aus dem edlen Metall gefertigt. Lediglich in Feinheiten, wie beim Handrad oder der Füllverschraubung sowie natürlich bei Beschriftung und Typenschild lassen sich Unterschiede feststellen. Die Ähnlichkeit der beiden Lampen liegt aber nicht in einem  Lizenz- oder illegalen Nachbau begründet, sondern in der durchaus interessanten Firmengeschichte der Hähnelschen Fabrik.




   

Bei dem Vulcano L3  handelt es sich in erster Linie nicht um eine Motoranheizlampe im herkömmlichen Sinn, sondern um einen speziellen Lötofen. Diese Geräte, mit einem Tankinhalt von 3-5 Liter, wurden seltener gebaut als die im Vergleich fast zierlich wirkenden Heizlampen. Viele namhafte Hersteller hatten diese Lötöfen in ihrem Fertigungs-Programm. Sie waren der zeitgemäße Ersatz für die bisher gebräuchlichen, sehr schwer transportablen Lötöfen mit Holzkohle oder Koksheizung. Dabei griff man fast immer auf die konventionellen Brenner der jeweiligen Heizlampenmodelle zurück. In die üppige  Zisterne sind um den Brenner herum 4 Stehbolzen eingeschraubt. Auf deren oberen Ende befindet sich eine Art Kochplatte mit einer Schutzhaube. Solche Geräte baute man von den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts bis in die 60er Jahre. Vulcano lieferte solche Lötöfen unter anderem auch an die Bundeswehr.


             

Jean Deckhardt: Eine optisch sehr auffällige Lampe, die sich in vielen Belangen deutlich von den Produkten der Mitbewerber abhebt, ist die von der Augsburger Eisen und Metallgießerei produzierte „Jean Deckhardt“. Die zusätzliche Besonderheit dieser Lampe liegt darin begründet, dass sie für  hauptsächlich für den Betrieb mirt Diesel konzipiert wurde. Sie hat nicht nur ein äußerst skurriles Aussehen sondern ist auch höchst selten: Hin und wieder sieht man einen der markanten Deckhardt-Behälter welche mit Brennern oder sonstigen Teilen von verschiedenen Herstellern kombiniert wurde. Ein komplett erhaltenes Exemplar kann man zu Recht als Rarität bezeichnen. 



             

Ein Duo aus Frankreich: Die Express 915 und das Modell B von Leon Guilbert - Express: Nicht nur durch die Anordnung der technischen Komponenten, sondern auch in den Abmessungen wie dem dreiviertelliter Benzinbehälter und dem Brenner mit 32mm Brennrohröffnung gleicht die Express 915 den deutschen Modellen von Barthel oder Imbert. 
Ein etwas Älteres und dem entsprechend seltenes Stück dieses Herstellers ist das hier rechts gezeigte Modell B aus den 20er Jahren mit einer Brennrohröffnung von Sage und Schreibe 58mm. Sofort fällt einem als Besonderheit der etwas „andere“ Brenner ins Auge. Und bei genauerer Betrachtung bemerkt man, dass hier keine Regulierspindel vorhanden ist. Der Behälterdruck lässt sich wie gewohnt durch Luft in den Behälter pumpen steigern, aber eine Drosselung ist in diesem Fall nicht möglich. Erst wenn der Druck im Innern des Behälters unter ein gewisses Maß fällt schließt sich ein federbelastetes Ventil, welches im oberen Teil des Behälters sitzt, und der Brennstoff kann nicht mehr in den Brenner nachströmen. Dies wiederum bedeutet, dass man die Lampe nicht so einfach abstellen oder drosseln kann, sondern stets warten muss bis der Behälterdruck nachlässt und die Federkraft des Ventils die Flamme der Lampe auslöscht. Im Vergleich zu den eher konventionellen Brennern der Konkurrenz, ergibt sich, bedingt durch die Konstruktion des Brenners, eine sehr breite aber in der Höhe relativ kurze Flamme.  Leon Guilbert, der aus einer Eisenbahnerfamilie entstammt, war stets sehr innovativ und seine Produkte waren oftmals ihrer Zeit  weit voraus. So hatte er zum Beispiel bereit 1925 die ersten elektrischen Lötkolben unter dem Produktnamen RAPIDE in seinem Verkaufsprogramm und schon 1932 führte er Lötlampen mit Propan oder Butan als Brennstoff ein. Diese Technik, ist heute noch aktuell, konnte sich allerdings erst nach dem 2. Weltkrieg durchsetzen.



 
 
 
 
     

Imbert: Original Imbert Heizlampe (kleine Auführung) der ältesten Bauart. Dies herrlich anzusehende Lampe ist zwar nicht unbedingt eine Rariät aber sie präsentiert sich in einer überkompletten Ausstattung und einem tadellosen Zustand. Erwähnenswert ist neben der Halterung, zum Einhängen an die Vorderachse des Bulldogs, sicher der Benzin-Einfülltricher befestigt an der Knotenkette und der sehr rare Windschutz, sowie die Füllverschraubung mit "Imbert" Prägung. Der Windschutz verdeckt den Brenner fast bis ganz oben zu dessen offenen Ende hin und ist somit gut 3 cm länger als die kleinen Windschutz von Barthel oder der späteren Imbertmodelle. Grösstenteils erhalten zeigt sich die silbergraue Lackierung des Stahlbehälters. Diese Lampe ist eigentlich nichts Besonderes aber trotzdem eines meiner Lieblingsstücke.




Imbert: Original Imbert Heizlampe (kleine Auführung). Dieses seltene Stück stammt aus der letzten Modellreihe, welche von Imbert für Lanz gefertigt wurde. Der Behälter ist eine kleine Mogelpackung: Es hat lediglich den Anschein - aber er ist     nicht aus Messing gefertigt, sondern ist immer noch der alte Stahlbehälter und wurde einfach mit einem messingfarbenen Lack "verschönert". Welcher bei diesem Exponat fast perfekt erhalten ist. Stark gestiegen ist bei diesen späten Imbert der Anteil der verwendeten Messingteile. Der Hohlhenkelgriff ist neuerdings angeschraubt und mit einer sehr modern wirkenden blauen Hammerschlaglackierung versehen.



                                
Ursus-Heizlampe: Heizlampe aus polnischer Produktion. Sie wurde benutzt um den 45 PS Ursus (fast baugleich mit dem 45er Lanz) anzuheizen. Die Reste der braunen Originallackierung sind noch zu erkennen. Für eine Ursuslampe ungewöhnlich guter und kompletter Zustand. Sogar das seltene Typenschild ist vorhanden. Diese Lampe wurde soweit es ging im Originalzustand belassen und nur leicht optisch aufgearbeitet.
Diese Lampe wurde von einer großen Eisen und Metallfabrik in Breslau gebaut und ist insgesamt einfacher und billiger gefertigt als ihre deutschen, österreichischen oder französischen Geschwister. Auf ihre Leistung bezogen liegt sie ungefähr in der Mitte zwischen einer kleinen und großen Imbert oder Barthel. Was aber nicht unbedingt ein Nachteil ist, wenn man bedenkt, dass man schon mit einer kleinen Imbert in guten Zustand den großen 10 Liter Motor sehr zuverlässig starten kann.

Barthel Modell Lanz 25: Die hier gezeigte Ausgabe des Modells wurde zu Beginn der 20er Jahre gebaut. Die früheren Baujahre sind zu erkennen an der einfachen Form des Brenners und am eckigen Typenschild. Von Barthel für Lanz gebaut um den 12er Urlanz oder den 8er Mops anzuheizen. Sie ist die kleine Schwester zur Lanz 32 und die bisweilen gesuchteste Lampe auf dem Sammler-Markt. Was nicht ganz verständlich ist, da sie weitaus häufiger gebaut wurde und auch in höherer Zahl als die Lanz 32 die Jahre überlebt hat. Dieser Zustand lässt sich eigentlich nur durch die absolute Seltenheit der 32er erklären - kaum jemand (außer absolute Insider) kennt diese. Die wenigsten Leute konnten von deren Existenz Notiz nehmen und sich somit (bisher) noch keine Nachfrage bei Sammlern bilden. Das alles ändert aber nichts an dem aus heutiger Sicht sehr seltenen Vorkommen dieser beiden Raritäten. Dieses Exponat befindet sich in einem, wie der kleine 35 sekunden lange Film (Button Lanz 25) beweist, funktionstüchtigen Zustand. Handrad, Schale, der kleine - wie auch der große Windschutz, sogar die  Knotenkette am Füllverschluß und alle sonstigen Elemente sind selbstverstänlich Originalteile. Durch die 100 Prozentige Komplettheit und die vorhandene gute Funktion sticht diese Lanz 25 aus der geringen Masse ihrer Artgenossen nochmals heraus.




Barthel Modell Lanz 26: Die kleine Barthel Anheizlampe passend zum 20 und 25 PS Lanz Bulldog, laut Hersteller aber auch für den 12er geeignet. In absolut kompletten und originalen Zustand. Die Substanz dieses Exponats ist für das Alter sehr gut und äußerst verschleißarm. Wer sich schon etwas mehr mit Heizlampen und genauer mit dem Modell Lanz 26 befasst hat, der weiss wie selten es ist einen Brenner dieses Modells ohne Risse, Nachlötungen, Verformungen und Materialausbrüchen zu bekommen. Neben dem sehr gut erhaltenen Brenner ist das in den seltensten Fällen erhaltene kleine Windschild oder auch der Trichter zum Benzinauffüllen mit dazugehöriger Kette und Einhängehaken hervorzuheben. Das Baujahr dürfte in den späten 30er Jahren liegen.


Imbert: Original Imbert - Heizlampe (Große Ausführung). Imbert war zusammen mit Barthel der Hauslieferant von Lanz-Mannheim. Es gab wie bei Barthel eine große und eine kleine Ausführung. Die kleine passend zu dem 5 Liter Hubraum Bulldog und eine große Lampe für den 10 Liter Bulldog. Bei diesem Exemplar dreht es sich um die große Ausführung mit originalem Windschild. Das Imbert Gegenstück zur Barthel Lanz 33. Bei dieser Restauration habe ich versucht den Neuzustand bei der Auslieferung vor dem Krieg wieder herzustellen. Die Lampe besteht komplett aus Originalteilen.

Barthel Modell Lanz 32: Das vorläufige Highlight meiner Sammlung. Ein höchst seltenes Stück, komplett überholt mit Topfunktion - absolut vollständig an Originalkomponenten. Aufgrund des äusserst raren Vorkommens dieser Lampe gibt es leider auch fast keine Informationen. Deshalb kann ich bez. Baujahr, Stückzahlen, und für welchen Lanz Bulldog diese Lampe gedacht war, nur Mutmaßen. Sie wurde ganz behutsam restauriert um möglichst viel von der Originalität zu erhalten und  das besondere Flair dieser Rarität zu retten. Das Baujahr schätze ich in die 20er Jahre. Anlaß zu dieser Vermutung gab die optische Verwandschaft zur Lanz 25 (für den 12er Lanz gedacht).Die Lampe wurde verhältnismäßig wenig benutzt, und befindet sich in einem fast verschleissfreien Zustand. Reste der Originallackierung sind noch erhalten. Mit hoher wahrscheinlichkeit gehört dieses Exemplar zu dem legendären Lanz Felddank, dessen stehender 2 Zylinder Glühkopfmotor mit nur einer Heizlampe vorgeglüht wurde. Vom Lanz Felddank sind 2000 Einheiten gebaut worden, aber nach heutigem allgemeinen (Lanz)Wissen nur noch 2 Maschinen erhalten geblieben.
Für Informationen und Hinweisen zu dieser Heizlampe, wäre ich sehr dankbar.


Imbert: Original Imbert - Heizlampe in der großen Ausführung für den 10 Liter Glühkopfbiulldog von Lanz. Hervorzuheben ist der vollkommen verschleißfreie Zustand des Brenners und die komplette Ausstattung mit Originalteilen und Zubehör. Sehr selten ist sicher der Trichter zum Benzinauffüllen. Auf dem Behälter ist noch größtenteils die silbergraue Originallackierung erhalten geblieben, was auf  eher wenige Betriebsstunden schließen lässt.
Der Amboß und der Wurzelstock auf dem ich meine Heizlampen präsentiere sind schon über 300 Jahre alt und stammen aus der Schmiede meines Großvaters.


 
Phoebus:In Wien produzierte die 1887 gegründete Metallwarengesellschaft Josef Rosenthal MJR unter der Bezeichnung „Phoebus“ diverse Heiz- und Lötlampen, sowie verschiedene Starklichtlampen, Laternen oder Kochgeräte. Diese Firma        fertigte einige ihrer Apparate sowie zugehörige Ersatzteile sogar bis in die 1990er Jahre. Sämtliche Produkte dieses österreichischen Herstellers wurden auch in Österreich hergestellt. Nicht wundern darf man sich, bei Gerätschaften aus dem Zeitraum
von 1938-1945. Diese wurden allesamt mit „Made in Germany“ versehen, obgleich sie eigentlich in den gleichen Wiener Fabrikhallen hergestellt wurden. Die Erklärung liegt bei der Besetzung Österreichs durch das Deutsche Reich zu jener Zeit.

 
 

Imbert: Hierbei handelt es sich um eine absolute Rarität: Eine Anheizlampe in nie benutzten Zustand - absolut komplett und 100% Original.
Es wurde nichts überholt oder sonst irgendwie aufgearbeitet. Die Metallteile wie Behälter, Griff und Schale sind leich patiniert und wurden von mir etwas konserviert. Ansonsten befindet sie sich in dem Zustand wie sie vor dem Krieg die Fabrik verlassen hat.(inzwischen verkauft)

Barthel Modell Lanz 33: Seltenes Stück mit Topfunktion - absolut komplett und 100% originale Lanz 33. Die Lampe wurde nicht auf hochglanz sondern bewusst auf alt restauriert. Sie dient als Ausstellungsstück und auf Grund ihres exklusiven Zustands viel zu schade um mit ihr den Bulldog vorzuheizen. (inzwischen verkauft)

Mißler: gut erhaltener Originalzustand, die Schrift auf dem Behälter ist noch lesbar.


Mißler: Große Heizlampe. War im 2. Weltkrieg auf sämtlichen deutschen Militärfahrzeugen verladen. (inzwischen verkauft)


Imbert: Anheizlampe mit senkrechtem Brenner (kleine Ausführung) und schönem Messingbehälter. Ich benutzte sie um meinen 35er Vorkriegslanz vorzuglühen. (inzwischen verkauft)


Barthel: Barthel Modell Normalachat. Ein Lötbrenner in gerader Ausführung.


Barthel: Barthel Nr. 312 mit senkrechten Brenner. Hauptsächliche Verwendung ist das anwärmen sogennannter Glühkopfmotoren. Sehr schöne große Anheizlampe. Der Behälter und der Brenner sind aus Messing gefertigt. (inzwischen verkauft)


D.R.P.: DRP bedeutet -Deutsches Reich Patent- sonst ist auf der Lampe keine Informatione bezüglich Modell oder Hersteller vorhanden. Warscheinlich eine ziemlich alte Lampe, die recht einfach verarbeitet ist.

Vulcano: Meine erste Lötlampe - eine Vulcano Nr. xxx mit automatischer Düsenreinigung


Lanz 33: Lötlampe Modell "Lanz 33", eine Replika, ordentliche Leistung, aber kein Original. (inzwischen verkauft)


Barthel: Eine Barthel Nr. 280, Top - restauriert, 100% original Teile, wenig gebrannt. (inzwischen verkauft)


Imbert: Original Imbert - Heizlampe.
Ein sehr schönes Stück, egal ob für die Vitriene oder um den Bulldog anzuheizen. (inzwischen verkauft)


Barthel/Ursus-Heizlampe: Aus drei irreparablen Heizlampen zu einer funktionstüchtigen zusammengeschraubt: Behälter, Verschluß, Pumpe, Spindel und das Handrad stammen von Barthel. Der Brenner ist ein Ursus Fabrikat kombiniert mit Hähnel Teilen. Die Düse habe ich selbst hergestellt. Nach dem bestandenen Probelauf wurde die Lampe optisch komplett überarbeitet und auf hochglanz gebracht. (inzwischen verkauft)

Hähnel: Hähnel Modell "NR. 2" mit Blechbehälter und schrägen Brenner. Eine Vorkriegsproduktion.(inzwischen verkauft)


Phoebus: kleine Lötlampe, aus österreicher Produktion mit 75° Brenner.(inzwischen verkauft)


Barthel Modell Lanz: Der Behälter ist von einer Lanz 26 und beim Brenner handelt es sich um den großen Typ von der Lanz 33. Vollkommener Zustand! Das heißt mit original Windschild und Halterung um sie am Bulldog einzuhängen.(inzwischen verkauft)

Hähnel: Hähnel Lampe in senkrechter Ausführung. Recht selten! Bin aber nicht sicher ob der Brenner original zum Rest gehört oder im Laufe der Zeit einfach draufgeschraubt wurde. Aber auf jeden Fall eine Lampe mit extrem hoher Leistung auch im Vergleich zu Barthel usw. Bedingt durch den größeren Durchmesser des Brennerfusses.(inzwischen verkauft)



Barthel Modell Lanz 26: Die Anheizlampe passend zum kleinen Lanz Bulldog. In absolut kompletten und originalen Zustand. Hervorzuheben ist das sehr selten erhaltene kleine Windschild.(inzwischen verkauft)



Hähnel: Lötlampe von Hähnel Modell "200/300" warscheinlich ein Vorkriegsmodell. Behälter, Pumpe, Brenner, sogar die Spindel aus Messing. Ein Schild von einem ehemaligen Besitzer ist auf den Griff genietet. Ein hochglanz poliertes Ausstellungsstück mit einer außergewöhnlich hoher Leistung.(inzwischen verkauft)


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